Was tun, wenn Du zur Botschaft musst?

Immer wieder werden Geflüchtete aus Syrien von deutschen Behörden dazu aufgefordert, Ihre Reisepässe zu aktualisieren, wenn diese abgelaufen sind. Geflüchtete mit subsidiärem Schutzstatus stellt dies oft vor erhebliche Probleme. Denn seit Mai 2018 müssen sie nachweisen, dass ein Besuch der syrischen Botschaft für sie unzumutbar ist. 

 

Der Flüchtlingsrat Berlin klärt über die rechtlichen Hintergründe auf und hat einen Leitfaden und Musteranträge zu dieser Frage herausgegeben. Wenn die Ausländerbehörde in Berlin einen Reisepass für Ausländer verweigert, sind Geflüchtete nicht ganz rechtlos und können trotzdem z.B. ihren Aufenthaltstitel verlängern oder soziale Leistungen beantragen. In der Praxis müssen Geflüchtete dies aber mit einem Rechtsanwalt einklagen, wenn es nicht funktioniert.

 

Deswegen ist es wichtig, jetzt vom Berliner Senat zu fordern, die Verwaltungsregelung wieder einzuführen, wie sie vor Mai 2018 bestand: Auch Geflüchtete mit einem subsidiärem Schutzstatus müssen unkompliziert  einen Reiseausweis für Ausländer als Ersatzdokument erhalten können!

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Jetzt den offenen BRIEF an Innensenator Andreas Geisel unterschreiben!

Mit einem offenen Brief haben sich bereits Mitte Oktober AktivistInnen in Berlin, sowie Organisationen und Initiativen aus dem Bereich der Syrien-Solidarität und der Flüchtlingshilfe an den Innensenator Andreas Geisel gewandt. Bisher blieb das Schreiben jedoch ohne Antwort. Aus diesem Grund haben die InitiatorInnen den Brief auf der Petitionsplattform "weact" von campact online gestellt.

 

BItte hier unterschreiben oder auf die Unterschriftsliste rechts klicken. Vielen Dank! 

 


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